Und jetzt?

Ich habe das Zeugnis und die Berechtigung zur Tätigkeit
als Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung in der Tasche.

Viele neue Dinge habe ich mir danach in der Not „nicht genug zu sein“,
selbst beigebracht und es hat Spaß gemacht.
Nicht die Not, sondern neue Erfahrungen und Einblicke in neue Technologien
und Systeme zu machen.

Die Not… ist real. Ich kämpfe immernoch damit nicht genug zu sein,
für Wen? für Was?
Es kann nicht für irgendwen oder irgendwas sein,
ich habe Probleme „fertig zu sein“.

Mich beunruhigt zutiefst das Wissen, das ich irgendwann am Ende bin.
Das irgendwann nix mehr geht und ich mich für ewig schlafen lege.

Ich denke an den Tod der Dinge, wenn sie ihre Blüte gezeigt haben.
Meine 21.tes Lebensjahr war mein interessantes Lebensjahr,
ich blicke oft zurück und denke an die Zeit, wo mein Leben in meiner Hand war.
Keine Hilfe, keine Menschen und keine Scham vorallem.  Ich habe mir alles von vorne aufgebaut.

Ich habe auf der Straße getanzt mir waren die Blicke egal.
Ich hab mich angezogen was mir beliebte.
Ich habe mir wenige Dinge gekauft, die auch Bedeutung hatten.
Ich habe mir zum ersten Mal was selbst gegönnt „Das Album von Linkin Park“.
Ich lebte den Moment.

Ich liebe es Dinge neu aufzubauen.

Jetzt frage Ich mich, wenn ich arbeite… was danach?

Heute belasten mich die Blicke, die Erwartungen,
die Verantwortung für ein Leben, das ich nicht gewählt habe.

Je mehr Zeit vergeht wird die Belastung höher und gewaltiger.
Ich möchte wieder von vorne anfangen.
Das Leben, wo ich hinter stehe und mich selbst beschütze.

Ich muss ausmisten. Weg. Neu anfangen.

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